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Definition: Ist Legasthenie und Lese- Rechtschreibschwäche das Gleiche?
Lese-Rechtschreibschwäche, Legasthenie, LRS, Dyslexie, Lese-Rechtschreib-Störung, Teilleistungsschwäche... ...das sind Begriffe, die man im Alltag ab und zu hört, aber doch nie genau weiß, welcher Begriff nun was bedeutet. Nach einer Untersuchung anhand von Internetquellen scheinen die Begriffe auch in der Wissenschaft nicht einheitlich verwendet zu werden und lösen scheinbar große Verwirrung aus (Manuel Sennhauser, 2003, http://visor.unibe.ch/SS03/lesen/arbeiten/Essay_Lesen.pdf ).
- Corinna (4. Schuljahr) konnte die geübten Diktate der ersten Schuljahre stets erfolgreich schreiben, doch die jetzt üblichen ungeübten Texte bringen ihr regelmäßig sehr viel rote Tinte ins Heft.
- Carsten liest auch im 3. Schuljahr noch nicht einmal Comics, kann aber durchschnittlich rechtschreiben.
- Dörte verwechselt noch im 2. Schuljahr "d" und "b".
- Wenn Timo (4. Kl.) vorlesen soll, stöhnen alle auf, denn er braucht "ewig", bis er mal einen Satz erstottert hat.
Eines haben diese Kinder gemeinsam: Sie haben alle besondere Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und/oder des Rechtschreibens. Sie machen alle sehr ähnliche Fehler, die Ursachen, die zu diesen Fehlern führen, können aber unterschiedlich sein. Die Bezeichnung Lese- Rechtschreibschwäche, kurz LRS, wird als Oberbegriff für alle Arten von Lese- und Rechtschreibproblemen verwendet.
Grafik: Arten von Lese- Rechtschreibschwächen (in Bearbeitung)
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