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Es gibt keine - wie oftmals angenommen - typischen LRS-Fehler. Das Verdrehen oder Verwechseln von Buchstaben beim Lesen und Schreiben kommt genauso bei Kindern vor, die keine Lese- Rechtschreibschwächen aufweisen. Der Unterschied ist die extreme Häufung der Fehler.
Wichtig: Kinder mit einer Lese- Rechtschreibschwäche sind nicht generell unaufmerksam oder unkonzentriert!
Ihr Gehirn muss viel mehr Arbeit leisten, um Schriftsprache zu verarbeiten – die Kinder ermüden geistig schneller, wirken unkonzentriert.


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Häufige Auffälligkeiten bei Kindern, die von einer Lese- Rechtschreibschwäche betroffen sind:
> In einem Satz/Text werden die gleichen Wörter unterschiedlich geschrieben.
> Es sind nur noch "Wortruinen" erkennbar.
> Es werden Buchstaben ausgelassen oder vertauscht.
> Zum Ende eines Textes erhöht sich die Fehlerzahl.
> Oft sieht das Geschriebene auch chaotisch aus und ist übersäht mit Fehlern.

Die unten aufgelisteten Verhaltensweisen und Schwierigkeiten kommen auch bei Kindern ohne LRS vor! Der Unterschied: Bei lese- rechtschreibschwachen Kindern sind die Schwierigkeiten massiv und halten länger als 6 Monate an.

 

  Im Bereich der Aufmerksamkeit

  • Scheinbar ohne Grund wechseln beim Kind die Leistungen.
  • Es gibt gute und schlechte Tage.
  • Sogar auf ein und derselben Seite kann es sein, dass die ersten Zeilen richtig geschrieben oder gelesen werden, einige Zeilen tiefer aber bei den gleichen Wörtern Fehler gemacht werden.
  • Ebenso scheint die Konzentration mal vorhanden zu sein und mal nicht.
  • Das Kind kann sich stundenlang mit Dingen und Spielen beschäftigen, die ihm Spaß machen, sobald Symbole wie Zahlen oder Buchstaben ins Spiel kommen, lässt die Aufmerksamkeit nach.

  Im visuellen Bereich

  • Das Kind kann die kleinen visuellen Unterschiede nicht wahrnehmen (c-o, m-n, fein-kein,...). Das verhindert die richtige Auffassung und Wiedergabe optischer Zeichen und Elemente.
  • Das Kind kann sich trotz Üben und Wiederholen ein Wort, das es schreiben möchte, nicht vorstellen; es kann sich nicht erinnern, wie es aussieht.
  • Beim Lesen erkennt das Kind häufig vorkommende Wörter (der, die, das, und, oder, auch, aber,...) nicht wieder und erliest sie mühsam.
  • Beim Abschreiben eines Textes oftmaliges Hinschauen zur Vorlage, daher braucht das Kind sehr lang.

  Im auditiven Bereich

  • Das Kind kann die einzelnen Laute nicht aus dem Wort heraushören (aus Blume wird z.B. Bume).
  • Das Kind kann ähnlich klingende Laute (z.B. g-k, d-t, m-n, ü-ö,...) nicht unterscheiden (aus Garten wird z.B. Karten).
  • Das Kind kann sich Gehörtes, Aufgaben und Anweisungen nicht merken und wiedergeben, fragt oft nach. So kann es zu Problemen beim Diktatschreiben geben.

  Im Raumlage-Bereich

  • Schwierigkeiten beim Unterscheiden von links/rechts, oben/unten, vorn/hinten usw.
  • Es entstehen die bekannten Buchstabenverdrehungen, wie bei b und d, p und q, n und u, d und q usw., manchmal vedrehen die Kinder auch lageähnliche Zahlen wie 6 und 9 oder 36-63.

  Im Bereich Reihenfolge

  • Das Kind liest nicht „ab“, sondern „a“, „b“; es kann die Buchstaben nicht lautierend zusammenschleifen.
  • Es braucht viel länger als andere Kinder ehe es vom buchstabierenden zum flüssigen Lesen, vom Schreiben einzelner Druckbuchstaben zur Schreibschrift gelangt.
  • Es werden im Wort einzelne Buchstaben verdreht (aus Blei wird Beil, aus mit wird tim, aus bald wird blad,...).
  • Das Kind kann sich schlecht zeitliche und räumliche Reihen oder Abläufe einprägen; Monate oder das Alphabet in der richtigen Folge aufzusagen, das 1x1 lernen.
  • Im Bereich der Fähigkeit, zwischen verschiedenen Sinnesgebieten (Sehen, Hören, Fühlen) zu wechseln oder sie in Beziehung zu bringen.
  • Das Erlernen der Buchstaben fällt dem Kind sehr schwer; es kann dem Zeichen keinen Laut zuordnen und umgekehrt.
  • Beim Abschreiben von der Tafel oder beim Diktat ist es sehr langsam, da es für die Umsetzung von Gesehenem oder Gehörtem in Schrift sehr lange braucht.

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